Vier Jahre nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine wird am Dienstag in Dresden zu einer Kundgebung aufgerufen. Auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche soll ein klares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine gesetzt und an die Folgen des Krieges erinnert werden, teilte die Cellex Stiftung am Mittwoch als Mitveranstalter in Dresden mit.
Es gelte, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und europäische Verantwortung einzustehen. Die Solidarität mit der Ukraine dürfe nicht nachlassen. Bei der Kundgebung werde zudem der zivilen Opfer sowie der gefallenen Soldatinnen und Soldaten gedacht, hieß es.
Die Veranstaltung wird unter anderem von der Cellex Stiftung, dem Verein „Dresden - Place to be“, der Initiative „Haltung zeigen“ und dem Ukrainischen Koordinationszentrum Dresden organisiert. Während der Kundgebung findet auch eine Performance-Aktion statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien aufgerufen, eine Minute lang mit ihren Schlüsseln zu rasseln und so ein hörbares Zeichen für die Freilassung der in Russland festgehaltenen ukrainischen Kriegsgefangenen zu setzen.
Im Anschluss an die Kundgebung bietet die Stiftung Frauenkirche eine Andacht an.