Beim Jugendempfang in der Münchner Residenz hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ein Bekenntnis zur Jugendarbeit abgelegt. Die Jugend sei die Zukunft des Landes, erklärte Söder laut Pressemitteilung am Samstagabend vor rund 500 jungen Gästen im Kaisersaal und versprach: „An der Jugendarbeit wird auch künftig nicht gespart.“ Gerade die Arbeit der Jugendverbände sei enorm wichtig. „Wer sich engagiert, tut mehr als seine Pflicht: Er stärkt sich selbst und hilft gleichzeitig anderen“, so der Ministerpräsident, der gemeinsam mit Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) und Philipp Seitz, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR), zu dem Empfang geladen hatte.
Ulrike Scharf betonte, dass die Staatsregierung junge Menschen ernst nehme und an Entscheidungen beteilige: „Denn eine starke Demokratie braucht Menschen, die mitmachen.“ Das ehrenamtliche Engagement der vielen Aktiven in der Jugendarbeit mache Bayern „lebens- und liebenswert“. Beim Empfang hatten die jungen Aktiven den Angaben zufolge die Möglichkeit, sich in Workshops mit den Themen Ehrenamt, Demokratiebildung und Teilhabe zu beschäftigen und die Ergebnisse mit den Politikern zu diskutieren.
Erstmals erhielten Aktive der bayerischen Jugendarbeit eine Auszeichnung „für hervorragende Verdienste“ aus der Hand des Ministerpräsidenten. Die sieben Geehrten stünden stellvertretend für tausende junge Menschen in Bayern, „die mit Herzblut, Kreativität und Mut unsere Gesellschaft gestalten“, sagte BJR-Präsident Philipp Seitz laut Pressemitteilung. Die Auszeichnung sei ein kraftvolles Signal und mache deutlich, dass junge Menschen mit ihrem Engagement „die Gesellschaft kraftvoll mitgestalten“.
Geehrt wurden Aron Gabriel (23) aus Ingolstadt, Gründer des Dachverbands der bayerischen Jugendvertretungen, Christian Kiefner (27) von der katholischen Landjugendbewegung im Landkreis Regensburg, Malte Scholz (24) aus Nürnberg, Landesvorsitzender der Evangelischen Jugend in Bayern, und Mathias Kaspar (22) aus München, der bei „YouthBridge Bayern“ Bildungsformaten zur Bekämpfung von Antisemitismus und Desinformation organisiert.
Auch Miriam Bernhard (24) aus Bamberg von der Pfadfinderinnenschaft St. Georg erhielt eine Auszeichnung, ebenso wie Sandra Fröhlich (25) aus Augsburg, stellvertretende Landesvorsitzende der Bayerischen Sportjugend, und Verena Stichlmeyr (24), Bezirksvorsitzende der Bayerischen Jungbauernschaft Oberbayern. (3594/16.11.2025)