“Sea-Eye 4” hat Rostock verlassen

Rettungsschiff
“Sea-Eye 4” hat Rostock verlassen
Die Sea-Eye 4 - Philipp Reiss / epd
Rostock. Das neue Rettungsschiff "Sea-Eye 4" hat den Rostocker Hafen zu seiner Überführungsfahrt ins Mittelmeer verlassen. Die Ankunft in Spanien sei für Ende April geplant, von dort aus solle es so schnell wie möglich in den ersten Rettungseinsatz aufbrechen, teilt die Hilfsorganisation Sea-Eye mit. Das ehemalige Offshore-Versorgungsschiff wurde sechs Monate lang in Rostock von rund 250 ehrenamtlichen Helfern umgebaut. Vor wenigen Tagen habe die "Sea-Eye 4" die deutsche Flagge erhalten. Finanziert wurde das neue Schiff größtenteils vom Bündnis "United4Rescue", an dem auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) beteiligt ist. Die Kosten für Anschaffung, Umbau und Überführung liegen bei etwa einer Million Euro. Es ist nach der "Sea-Watch 4" das zweite Schiff, das mit Hilfe von kirchlichen Spenden zur Rettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer geschickt wird. Die Überfahrt der "Sea-Eye 4" ins Mittelmeer werde durch Zuwendungen der katholischen Erzbistümer München und Freising, Paderborn und des Bistums Trier finanziert, so Sea-Eye. Das 53 Meter lange Schiff ist 48 Jahre alt und hat zuvor Baumaterialien zu Plattformen auf der Ostsee transportiert. Die Krankenstation verfüge über einen modernen Standard und sei auch auf Corona-Patientinnen und -Patienten vorbereitet. Während der Einsätze werden bis zu 26 Crewmitglieder an Bord sein. (epd)
Timo.TeggatzT
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Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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