Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten hat bereits fünf der 23 bis 2030 geplanten Sanierungsmaßnahmen für ihre historischen Liegenschaften abgeschlossen. Allein drei Vorhaben im sogenannten Sonderinvestitionsprogramm seien im laufenden Jahr abgeschlossen worden, teilte ein Stiftungssprecher am Donnerstag in Rudolstadt mit. So seien allein 2025 mit den Sicherungen auf den Burgruinen Ehrenstein und Bad Liebenstein sowie der sanierten Turmhaube der Burg Weißensee drei Projekte im Zeitplan fertiggestellt worden.
Für 2026 sind den Angaben zufolge weitere Maßnahmen geplant, darunter Dach- und Fassadensanierungen am Prinzessinnenbau der Wasserburg Kapellendorf und Innenraumsanierungen in Schloss Bertholdsburg in Schleusingen. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf den statischen Sicherungen an den Alten Flügeln von Schloss Sondershausen sowie der Sanierung des dortigen Jägerhauses.
2026 kommen laut Stiftung weitere Baustellen hinzu. So soll am Prinzessinnenbau der Wasserburg Kapellendorf die Sanierung von Dach und Fassaden beginnen. Auf Schloss Bertholdsburg in Schleusingen startet die Sanierung von Innenräumen im Süd- und Westflügel, und auf Schloss Wilhelmsburg beginnt die Dachsanierung am Südflügel.
Kulturminister Christian Tischner (CDU) betonte die Bedeutung des Programms als Investition in kulturelle Teilhabe und Bildung. Stiftungsdirektorin Doris Fischer hob die positiven Effekte für Handwerk, Ausbildung und regionale Wirtschaft hervor.