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Schäden an Kunstgutdepot behoben

Die schweren Schäden am zentralen Kunstgutdepot der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Potsdam sind behoben. Der ursprüngliche Zustand des 2018 in Betrieb genommenen Gebäudes sei nun wiederhergestellt, teilte die Stiftung am Dienstag in Potsdam mit. Der Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro war im März durch einen Baukran-Unfall auf der benachbarten Baustelle des künftigen Skulpturendepots der Stiftung verursacht worden. Im Kunstgutdepot werden historische Stücke aus den preußischen Schlössern aufbewahrt.

Der 33 Meter hohe Kran war den Angaben zufolge seinerzeit von einer Sturmböe erfasst worden und auf das Dach des Kunstgutdepots gestürzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Auch die Sammlungsstücke blieben unversehrt. Das Dach des Depotgebäudes, in dem Kunstobjekte der Sammlungsgruppen Gemälde, Möbel, Textilien, Metall, Glas und Porzellan untergebracht sind, sei jedoch durch die tonnenschweren Gegengewichte des Kranauslegers stark beschädigt worden, hieß es. Die solide Statik des Gebäudes habe eine Behebung der Schäden möglich gemacht.

Für die Bauarbeiten am Kunstgutdepot seien innerhalb von sechs Wochen rund 6.000 Porzellan- und Glasobjekte aus der betroffenen Depotzelle geborgen und in ein externes Depot in Berlin ausgelagert worden, hieß es. Das rund zwölf Millionen Euro teure zentrale Skulpturendepot wird seit 2022 gebaut. Dort sollen künftig mehr als 5.100 Objekte der Skulpturensammlung der Stiftung aufbewahrt werden. Das Richtfest wurde im September gefeiert. Das Depot soll voraussichtlich im kommenden Jahr fertiggestellt werden.