Sachspenden für DDR-Museum

Das DDR-Musem in Berlin bekommt neue Exponate. Mitarbeitende des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt übergaben am Mittwoch in Halle (Saale) Fundstücke aus ihren Haushalten. „Ausgewählte Objekte werden Teil der neuen Installation ‚Ökonomie des Mangels‘, die demnächst im DDR-Museum in Berlin zu sehen ist“, sagte die Sprecherin des Landesverwaltungsamtes, Denise Vopel, bei der Übergabe der Erinnerungsstücke an das DDR-Museum.

Etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverwaltungsamtes seien im Sommer einem Spendenaufruf des DDR-Museums gefolgt und hätten „nach Feierabend ihre Keller durchforstet, Dachböden durchstöbert und viele Schubladen geöffnet“, sagte die Sprecherin. Zutage kamen Alltagsprodukte wie Klappräder, verschiedene Elektrogeräte, darunter eine Komet-Kaffeemühle, aber auch Lilienmilch-Seife, Marquise-Weinbrand und DDR-Toilettenpapier. Insgesamt 40 dieser Erinnerungsstücke wurden ausgewählt und dem Museum übergeben.

Für viele der Spender stehe damit fest, wohin der nächste Familienausflug geht: In die Hauptstadt, um im DDR-Museum nach den eigenen Schätzen Ausschau zu halten. Im DDR-Museum gibt es demnach unter anderem eine originalgetreue Plattenbauwohnung im Stil der 1980er Jahre zu sehen, einen Trabant-Fahrsimulator sowie zahlreiche Originalobjekte aus 40 Jahren Arbeiter-und-Bauern-Staat. Aber auch Mauerbau und Stacheldraht und die Rolle der Staatssicherheit würden nicht ausgespart, hieß es.

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