Insgesamt zehn Skulpturen und großformatige Zeichnungen der Künstlerin Sigrún Ólafsdóttir sind ab Samstag in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums in Saarbrücken zu sehen. Die 1963 im isländischen Reykjavik geborene Bildhauerin und Zeichnerin arbeite seit Beginn der 1990er Jahre als freischaffende Künstlerin in Saarbrücken, erklärte die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz am Donnerstag. Ihre Kunst zeichne sich über drei Jahrzehnte kontinuierlichen Wirkens durch „hohe Qualität und Unverwechselbarkeit“ aus. Die Ausstellung „Sigrún Ólafsdóttir – Gegenwärtige Bewegung“ läuft bis zum 12. April 2026.
„Die Bewegung als plastisches Material stellt ein wesentliches Element im Werk der Bildhauerin Sigrún Ólafsdóttir dar“, erläuterte die Stiftung. Dies gelte nicht nur für ihre Skulpturen, sondern auch für ihre Zeichnungen. Bewegung könne bei ihr fließend und aufsteigend, als wirbelnde Rotationskraft oder „peitschendes Liniengebilde im Raum“ sein. Die vorherrschenden Materialien ihrer Plastiken seien Holz, Stahl, Aluminium und Gummi. Im Jahr 2022 wurde die Künstlerin den Angaben zufolge für ihr herausragendes Kunstschaffen mit dem Albert-Weisgerber-Preis für Bildende Kunst der Stadt St. Ingbert ausgezeichnet. Dementsprechend ist die Stadt Kooperationspartner der Ausstellung.