Der „Ort der Wärme“ im Berliner Humboldt Forum hat bis zum Ende der Kältesaison am 30. März rund 12.000 Besucher gezählt. Die Hilfsangebote seien auch in dieser Kältehilfe-Saison sehr gut angenommen worden, teilte die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss am Donnerstag mit. Das fünfmonatige Angebot richtete sich besonders an Menschen, die wohnungslos, sozial- und wirtschaftlich benachteiligt sind oder sich einsam fühlen.
Die Berliner Johanniter hätten in Zusammenarbeit mit der Stiftung und dem Museumsshop Schutz, Wärme und Geborgenheit sowie kleine Mahlzeiten und niedrigschwellige Beratung geboten. Das Angebot sei täglich von 80 bis 150 Gästen genutzt worden, hieß es. Dabei seien 2.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet worden.
Der Regionalvorstand der Berliner Johanniter, Björn Teuteberg, erklärte, der zweite Winter habe gezeigt, dass sich der „Ort der Wärme“ für viele hilfebedürftige Menschen zu einem Raum entwickelt habe, in dem sie sich wohl, sicher und willkommen fühlen. Dabei seien Beratungsangebote an Personen, die einen Weg aus der Wohnungslosigkeit oder Suchtproblematiken suchen, gut angenommen worden. Auch Angebote für kulturelle Teilhabe wie kleine Konzerte im „Ort der Wärme“ und Führungen seien gut genutzt worden.