Rotes Kreuz benötigt 44 Millionen Euro für Nothilfe im Iran

Im Iran dauert die Bombardierung zahlreicher Ziele an. Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sprach Ende der Woche von 6.700 beschädigten oder zerstörten zivilen Gebäuden. Der Bedarf an Nothilfe wächst.

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung hat einen Spendenappell im Umfang von 40 Millionen Schweizer Franken (44 Millionen Euro) für den Iranischen Roten Halbmond lanciert. Grund sei der stark wachsende Bedarf aufgrund der fortdauernden Kriegshandlungen, teilte die Organisation am Dienstag in Genf mit.

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung geht davon aus, dass im Iran 60 Millionen Menschen vom Krieg betroffen oder bedroht sind. Von diesen wolle man landesweit rund 5 Millionen bis Juni nächsten Jahres unterstützen, vor allem solche, die direkte Schäden durch die US-amerikanische und israelische Bombardierung erlitten hätten oder deren Versorgung eingeschränkt sei.

Der Iranische Rote Halbmond leistet der Mitteilung zufolge Nothilfe in 197 Städten in 30 betroffenen Provinzen. 2.100 Teams mit insgesamt rund 6.570 Mitarbeitern und Freiwilligen sind im Einsatz.

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