Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) äußert Unverständnis über die Kritik der Kirchen an der Asylpolitik von CDU und CSU. „Ich kann nicht verstehen, warum sich die Kirchen überhaupt gegen die letzte verbliebene, sich klar zum Christentum bekennende politische Kraft aussprechen“, sagte der Katholik Rhein der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die Kritik habe „sehr viele Gläubige verunsichert und verärgert“.
Deutschland habe „auch aus einem christlichen Menschenverständnis heraus in den zurückliegenden Jahren so viele Flüchtlinge wie wahrscheinlich kein anderes europäisches Land aufgenommen“. Und es bleibe dabei: „Menschen, die in Not sind, nehmen wir auf.“ Nach Rheins Worten gibt es indes einen „Zusammenhang zwischen irregulärer Migration und innerer Sicherheit“. „Die Politik muss handeln – auch um den sozialen Frieden und die Solidarität unserer christlich geprägten Gesellschaft zu wahren“, sagte Rhein.
