Hamburg. Der Religionspädagoge und Komponist Wolfgang Longardt ist im Alter von 91 Jahren in Hamburg gestorben. Das teilte seine Familie mit. Longardt hatte sich in der evangelischen Kirche in den 1970er und 80er Jahren mit zahlreichen Publikationen zur Fortentwicklung des Kindergottesdienstes und der religiösen Früherziehung einen Namen gemacht.
Mit Wolfgang Longardt verbinden mehrere Generationen von Erzieherinnen und Grundschullehrern kreative Ideen für die Vermittlung biblischer Inhalte. Er komponierte zudem zahlreiche religiöse Kinderlieder. Sein bekanntestes Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ aus dem Jahr 1972 fand ebenso Eingang ins Evangelische Gesangbuch wie „Ich freue mich und springe“.
Wolfgang Longardt - Privat
Geboren 1930 in Landsberg an der Warthe, war Longardt zunächst Musiklehrer an einem Berliner Internat, ab 1965 Dozent am Seminar für missionarischen und kirchlichen Dienst in Breklum im Kreis Nordfriesland. Von 1967 bis 1992 war er als Musik- und Religionspädagoge am Evangelischen Zentrum Hamburg-Rissen tätig. Zudem war er viele Jahre Schriftleiter der religionspädagogischen Zeitschrift „Was + Wie“ und verfasste zahlreiche Bücher. (epd)
Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.