Reihe zu rechten Tendenzen im ländlichen Raum

Unter dem Titel „Rechtspopulismus verstehen - entlarven - entgegnen“ widmet sich eine Veranstaltungsreihe in Schleswig-Holstein rechten Tendenzen im ländlichen Raum. Den Auftakt bildet ein Diskussionsabend mit dem freien Journalisten Dominik Lenze am 23. April (18.30 Uhr) online via Zoom, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Es folgen zwei Präsenz-Veranstaltungen: eine in der Nordseeakademie Leck am 28. Mai (18.30 Uhr) sowie eine im Packhaus in Tönning am 7. Juni (17 Uhr). Anmeldungen zu den drei Abenden sind per Mail an flensburg@rbt-sh.de möglich.

Die Online-Veranstaltung bietet den Angaben zufolge einen vertiefenden Blick auf das Thema Rechtspopulismus. Unter anderem am Beispiel von Unternehmen, die rechte Parteien bzw. Organisationen unterstützen, werde Lenze einen Einblick in die Wirkmechanismen und Gefahren von Rechtspopulismus geben und aufzeigen, wie er entlarvt werden kann, hieß es.

Die Präsenz-Veranstaltungen sollen das Thema vertiefen und der Frage nachgehen, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt steht, was (noch) Grundkonsens in der Gesellschaft ist und welche demokratischen Formen des Protests gegen menschenfeindliche Positionen es in der Region gibt. Sie sollen darüber hinaus zur Vernetzung beitragen.

Die Reihe wird organisiert durch das evangelische Regionalzentrum Westküste, die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund, den evangelischen Kirchenkreis Nordfriesland, das regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Flensburg des AWO Landesverbands Schleswig-Holstein, das Diakonische Werk Husum und den Verein „Fremde brauchen Freunde“.

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