Zum Tag der Pressefreiheit am Samstag organisiert die Thüringer Landesmedienanstalt gemeinsam mit mehr als 25 Partnern in Thüringen die Aktionstage gegen Desinformation und Verschwörungstheorien. Zwischen dem 5. und 9. Mai seien Schulbesuche von Journalistinnen und Journalisten sowie von Medienpädagoginnen und Medienpädagogen geplant, teilte die Medienaufsichtsbehörde am Dienstag in Erfurt mit. Gemeinsam sollen Fragen rund um seriöse Berichterstattung und das Erkennen von Falschinformationen im Unterricht behandelt werden.
In Kooperation mit Thüringer Zeitungstiteln erhalten laut Landesmedienanstalt Lehrerinnen und Lehrer während der Aktionswoche die Möglichkeit, kostenfrei die tagesaktuellen Onlineausgaben der Tageszeitungen im Unterricht zu nutzen. In Zusammenarbeit mit dem Lehrerfortbildungsinstitut seien für diesen Einsatz eigene Online-Lerneinheiten entwickelt worden.
Der Direktor der Landesmedienanstalt, Jochen Fasco, bezeichnete es als essenziell, dass in Zeiten globaler Krisen, Täuschungen mittels Künstlicher Intelligenz und gezielten Manipulationen gerade junge Menschen ein verlässliches Handwerkszeug benötigen, um Fakten von Fiktion zu unterscheiden. Genau hier setzten die Aktionstage an, indem sie journalistische Expertise und pädagogische Methoden zusammenbringen. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur Widerstandsfähigkeit der Demokratie, sagte Fasco.