Pressefreiheit weltweit in Gefahr – besonders in Asien

Medienschaffende in aller Welt geraten immer mehr unter Druck. Eine Auswertung bestätigt den seit Jahren anhaltenden, besorgniserregenden Trend.
Pressefreiheit weltweit in Gefahr – besonders in Asien
Die Pressefreiheit ist weltweit bedroht: In 43 Ländern hat sie zwischen 2019 und 2024 deutlich abgenommen, besonders in Afghanistan, Burkina Faso und Myanmar
Imago / Herrmann Agenturfotografie
Die Pressefreiheit ist laut einer neuen Auswertung des International Institute for Democracy and Electoral Assistance in vielen Staaten bedroht. Zwischen 2019 und 2024 sei in 43 Ländern ein Niedergang der Pressefreiheit festgestellt worden, teilte die Organisation mit Sitz in Stockholm am Donnerstag mit. Das sei der stärkste Rückgang seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1975. Besonders negativ war die Entwicklung den Angaben zufolge zuletzt in Afghanistan, Burkina Faso und Myanmar. Auch die Lage in Südkorea habe sich deutlich verschlechtert.

Auch Reporter ohne Grenzen warnen

Zu einer ähnlich negativen Bewertung war in diesem Jahr bereits die Organisation Reporter ohne Grenzen gekommen. In 90 von 180 beobachteten Ländern sei die Situation für Medienschaffende "schwierig" oder "sehr ernst", so das Fazit vom Mai. Dafür sei neben einer instabilen Sicherheitslage und einem zunehmenden Autoritarismus vor allem der ökonomische Druck verantwortlich.

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