Christenverfolgung gibt es seit der Antike. Auch heute noch werden Christen in vielen Ländern Opfer tödlicher Gewalt. Daran hat Papst Leo XIV. erinnert und ein aktuelles Massaker in Ostafrika besonders hervorgehoben.
Papst Leo XIV. hat an die Opfer von Christenverfolgung und Gewalt erinnert. Beim Angelusgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst am Sonntag: “Auch heute erleiden Christen in verschiedenen Teilen der Welt Diskriminierung und Verfolgung.”
Als Beispiele zählte er die Länder Bangladesch, Nigeria, Mosambik und Sudan auf. Von dort und aus anderen Ländern kämen oft Nachrichten über Angriffe auf Gemeinden und Kirchen. “Gott ist der barmherzige Vater und will den Frieden unter all seinen Kindern”, so der Papst.
Eindringlich erinnerte Leo XIV. an ein besonders grausames Massaker, das sich in den vergangenen Tagen in der Region Kivu in Osten der Demokratischen Republik Kongo ereignete. Dort kamen nach Berichten von Missionaren mindestens 20 Menschen ums Leben, als islamistische Kämpfer im Dorf Byambwe ein von Ordensschwestern betriebenes Krankenhaus angriffen. Unter den Toten waren den Berichten zufolge viele Kranke und stillende Mütter. “Beten wir dafür, dass jegliche Gewalt endet und die Gläubigen für das Gemeinwohl zusammenarbeiten”, so der Papst.