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Panoramakünstler Asisi zeigt erstmals “Antarktis”

Der Künstler Yadegar Asisi präsentiert in Leipzig vom 24. Januar an seine neue Panoramaausstellung „Antarktis“. Das 32 Meter hohe Rundbild widme sich „einer der letzten unberührten Landschaften der Erde“ und zeige „die eisige Weite des weißen Kontinents in all ihren Facetten“, teilte das Panometer Leipzig, wo die Ausstellung zu sehen ist, am Montag mit.

Das 360-Grad-Panorama zeige „eine der lebensfeindlichsten und zugleich faszinierendsten Landschaften“ der Erde, von gewaltigen Gletschern bis hin zu einer vielfältigen Tierwelt mit Pinguinen, Walen und Robben. Es werde von einer Plattform aus erlebbar sein.

Eine Begleitausstellung informiert über Geologie, Klima, Tierwelt und Forschungsgeschichte der Antarktis sowie zu Asisis persönlichem Zugang. Der Künstler bereiste die Region erstmals 2016. Die Schau schärfe „den Blick für die Verletzlichkeit des südlichsten Kontinents unserer Erde“ und verstehe sich als Aufforderung zu Respekt und Zurückhaltung, hieß es weiter.

Asisi erklärte: „Die Antarktis ist ein Ort des Paradoxons. Sie ist das letzte große Naturreservoir und doch kein Paradies.“ Der Kontinent sei „ewig, doch brüchig“. In seiner unberührten Weite offenbare er seine Fragilität.

„Antarktis“ ist den Angaben zufolge das fünfte Werk von Asisi zur Natur. Er hatte unter anderem die Rundbilder „Amazonien“ und „Great Barrier Reef“ umgesetzt. Bekannt wurde Asisi unter anderem mit einem Rundbild zur Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. Der in Wien geborene Künstler ging unter anderem in Leipzig zur Schule und studierte in Dresden und Berlin.