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Ökumenische Hospizhilfe: Bessere Trauerbegleitung nötig

Die Ökumenische Hospizhilfe Pfalz/Saarpfalz (ÖHH) fordert mehr Hilfen für trauernde Menschen. Angebote zur Trauerbegleitung würden ausschließlich über Spenden oder Fördervereine finanziert, teilte der Caritasverband für die Diözese Speyer mit. Vom 26. November bis 5. Dezember sammelt der Caritasverband Spenden für seine ambulante Hospizarbeit.

Der ÖHH zufolge besteht ein dringender Fortbildungsbedarf zur Hospizarbeit und zur Sterbebegleitung in Krankenhäusern, Altenheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Dort fehle es häufig an entsprechenden Standards oder Strukturen. „Absurde Regelungen“ zur Arbeit von Intensiv-Pflegefachkräften machten etwa die häusliche Pflege von schwerst-mehrfach behinderten Kindern fast unmöglich, kritisierte die Organisation, die sich um schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige kümmert. Für die Begleitung von migrantischen Hospizpatienten würden mehr Ehrenamtliche mit unterschiedlicher Herkunft und Sprachbekenntnissen benötigt.

Die 14 ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienste der ÖHH mit ihren rund 580 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden begleiten derzeit rund 1.800 Menschen. Träger sind das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz.