Nordrhein-Westfalen fördert die Entwicklung von Videospielen zur Aufklärung von Desinformation und islamistischer Propaganda. Als Teil eines Maßnahmenpakets für Sicherheit, Migration und Prävention stellt das Land dafür im nächsten Jahr eine Million Euro bereit, wie das Medienministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte. Die Landesregierung wolle damit insbesondere junge Menschen gegen Islamismus sensibilisieren, Medienkompetenz fördern und extremistische Bedrohungen aufzeigen, erklärte Medienminister Nathanael Liminski (CDU).
Die Fördermittel fließen 2025 zusätzlich zu den jährlich mehr als fünf Millionen Euro Unterstützung für die Computer- und Videospielbranche des Bundeslandes. Dass Prävention gegen Extremismus auch mit Videospielen gelingen könne, habe man bereits mit dem Spiel „Leons Identität“ im Bereich Rechtsextremismus unter Beweis gestellt.