Nicht einmal jeder Dritte nutzt Hautkrebs-Früherkennung

Ab 35 Jahren können gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre ein Screening auf Hautkrebs wahrnehmen. Eine Auswertung der Barmer Krankenkasse zeigt, dass das nur wenige tun.
Nicht einmal jeder Dritte nutzt Hautkrebs-Früherkennung
Viele gesetzlich Versicherte verzichten auf das kostenlose Hautkrebs-Screening – obwohl die Untersuchung wichtige Risiken aufdeckt
Imago/Funke Foto Services

Nur eine Minderheit der gesetzlich Krankenversicherten nutzt die Möglichkeit eines regelmäßigen Hautkrebs-Screenings. Das geht aus veröffentlichten Ergebnissen des Barmer-Arztreports hervor. Demnach hatten in den Jahren 2022 und 2023 rund 47 Millionen Versicherte ab 35 Jahren ein Anrecht auf die Früherkennungsuntersuchung. Doch nur 13 Millionen (28 Prozent) nutzten das Angebot.

Hautkrebs-Screening: Früherkennung verbessert Heilungschancen

Ab 35 Jahren können gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre kostenlos ein Hautkrebs-Screening wahrnehmen. Das sei wichtig für die Früherkennung und die erfolgreiche Behandlung von Hautkrebs, sagte Barmer-Chef Christoph Straub.

Die Auswertung basiert auf Abrechnungsdaten der Krankenkasse, die auf alle Versicherten hochgerechnet wurden. Die Barmer gehört mit rund acht Millionen Versicherten zu den größten Kassen in Deutschland.

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