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Neue Präsidentin für Vereinigung der Pflegenden in Bayern

Seit 2017 gibt es in Bayern die Vereinigung der Pflegenden. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, professionell Pflegende zu vertreten. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei. Nun gibt es eine neu gewählte Präsidentin.

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat eine neue Spitze. Die Delegierten wählten bei ihrer Herbstversammlung die Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege mit Masterabschluss, Rita Zöllner, zu ihrer Präsidentin. Das teilte die Vereinigung am Donnerstag mit. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Zöllner arbeitet am Universitätsklinikum Erlangen und zudem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Die Wahl war nötig geworden, da ihre Vorgängerin Kathrin Weidenfelder im Mai aus Gesundheitsgründen zurückgetreten war.

Die 2017 gegründete Vereinigung versteht sich als unabhängiges Sprachrohr von und für geschätzt rund 200.000 Pflegekräfte in Bayern, die in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten arbeiten. Ihre Aufgabe sieht sie zudem darin, die Qualität der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung weiterzuentwickeln – im Interesse der Berufsgruppe sowie für die Versorgungssicherheit der Menschen. Die Vereinigung wirkt auch an Gesetzgebungsverfahren mit und ist im Landespflegeausschuss vertreten. Die Mitgliedschaft ist für professionell Pflegende freiwillig und kostenlos.