Neue Gartendirektorin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Die Landschaftsarchitektin Katharina Matheja ist die neue Gartendirektorin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Sie tritt die Nachfolge von Michael Rohde an, der 2024 nach 20 Jahren aus dem Dienst geschieden ist, wie die Stiftung am Samstag in Potsdam mitteilte. Matheja hatte die Gartenabteilung der SPSG bereits kommissarisch geleitet.

Die 1982 geborene Berlinerin ist nach Angaben der Stiftung die erste Frau in diesem Amt. In ihre Verantwortung fallen demnach mehr als 750 Hektar Park- und Gartenanlagen in Brandenburg und Berlin, die zu einem wesentlichen Teil seit 1990 zum Unesco-Welterbe gehören.

Katharina Matheja hat Landschaftsarchitektur an der TU Berlin studiert und 2014 während des Studiums ein Praktikum in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten absolviert. Von 2019 bis 2021 war sie wissenschaftliche Volontärin bei der Stiftung, 2023 übernahm sie die Aufgaben der Fachkoordinatorin in der Gartenabteilung.

Die neue Gartendirektorin nennt die Bewahrung der Parks und Gärten eine komplexe Herausforderung. Das habe ihr die Arbeit der vergangenen Jahre eindrücklich vor Augen geführt. Um die Gärten zukunftsfähig zu machen, sei die Erarbeitung von Anpassungsstrategien an die Klimaveränderungen eine zentrale Aufgabe.

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