Der Besuch einer Schafherde in einem Penny-Markt in Bayern hatte bundesweit für Erheiterung gesorgt. Das Unternehmen übergab nun Futter an die Tiere. Zudem soll im Laden künftig an den tierischen Vorfall erinnert werden.
Der Besuch einer Schafherde in einem Penny-Markt in Bayern soll künftig auch im Namen der Filiale verewigt werden. Der Markt werde vom Stadtnamen Burgsinn in "Penny Schafsinn" geändert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auch eine Schafsplastik in Bronze, die an den Vorfall erinnern soll, sei geplant.
Der "Besuch" der rund 50 Schafe Anfang Januar in der Filiale im unterfränkischen Burgsinn hatte bundesweit für Erheiterung gesorgt. Das Unternehmen hatte daraufhin angekündigt, für ein Jahr die Patenschaft für die Herde zu übernehmen. Das Winterfutter für die insgesamt rund 700 Tiere sei am Donnerstag vor dem Discounter übergeben worden.
Der Herdenbesitzer Dieter Michler zeigte sich erfreut über die unerwartete Prominenz seiner Tiere. Er hoffe zudem, dass dadurch das von den UN für 2026 ausgerufene Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums mehr Aufmerksamkeit erhalte. "Wir übernehmen mit den Tieren wichtige Aufgaben der ökologischen Landschaftspflege. Das ist viel mehr als reine Folklore und Schäferwagen-Romantik."