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Muthesius Kunsthochschule vergibt Arthur-Petersen-Preis

Die Muthesius Kunsthochschule hat die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Arthur-Petersen-Preise an vier Kunstschaffende vergeben. Ausgezeichnet worden seien Lisa Karnauke aus dem Studiengang Freie Kunst, Irina Janson im Kommunikationsdesign, Arvid Riemeyer im Studiengang Industriedesign und Patrick Wüst in den Raumstrategien, teilte die Muthesius Kunsthochschule am Donnerstag mit.

Die vier Gewinnerarbeiten werden bis zum 17. Januar 2026 in der Hochschule ausgestellt und wurden mit jeweils 2.500 Euro Preisgeld honoriert. Die Ausgezeichneten wurden für ihre Master-Abschlussarbeiten gewürdigt, die Jury hatte je eine Abschlussarbeit pro Studiengang ausgewählt.

Lisa Karnauke (Freie Kunst) wurde für ihre Videoinstallation „the sky is the limit“ geehrt, die kindliche Leichtigkeit mit Einsamkeit kontrastiert. Das autobiografische Fotobuch „wie schön sind abende in gornyatski“ der Künstlerin Irina Janson (Kommunikationsdesign) beschäftigt sich mit dem Zwiespalt zwischen Fremdheit und Vertrautheit und zeigt persönliche Fotografien aus ihrem Geburtsland Kasachstan.

Das Projekt „OnSpot – Mikromobilität für das urbane Handwerk“ von Arvid Riemeyer (Industriedesign) beschäftigt sich mit der Inklusivität der Verkehrswende. „Cold Data – Cloud unplugged“, das Masterprojekt von Patrick Wüst (Raumstrategien), behandelt Themen wie die Daten-Apokalypse, World Memory und verschiedene Arten und Kosten von Datenspeicherung.

Der Arthur-Petersen-Preis wird seit dem Jahr 2023 an der Muthesius Kunsthochschule verliehen.