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Musikfest Erzgebirge mit Uraufführung

Das Musikfest Erzgebirge lädt vom 4. bis 13. September kommenden Jahres zu 15 Veranstaltungen ein. Das Programm 2026 steht unter dem Motto „KlangWelten“. Intendant Hans-Christoph Rademann sagte am Montag in Dresden, geboten werde ein vielfältiges Programm, „Hochkultur“ im besten Sinn.

Erstmals habe das Festival auch ein Werk in Auftrag gegeben: Das Oratorium „Wo die Schätze klingen“ von Wilfried Krätzschmar sei eine Hommage auf das Erzgebirge und kommt in der St. Wolfgangskirche Schneeberg zur Uraufführung. „Wir wollen mit diesem Oratorium die Musikgeschichte mitschreiben“, sagte Rademann. Rund 300 Menschen aus der Region sind beteiligt.

Eröffnet wird das Festival mit Kurzkonzerten an 25 Orten im Erzgebirge. Unter dem Titel „5×5 KlangWelten“ seien Beiträge in Dorfkirchen, aber auch an ungewöhnlichen Spielstätten wie Schulen oder an der Bushaltestelle geplant. Das Musikfest findet zum neunten Mal statt. Erwartet werden unter anderem das Blechbläserensemble German Brass, das A Capella Ensemble „Slixs“, das Ensemble Vocale 1704 sowie der Dresdner Kammerchor und die Schauspielerin Corinna Harfouch.

Sachsens Landtagspräsident und Schirmherr des Musikfestes, Alexander Dierks (CDU), sagte, das Festival verbinde Kultur und Kirche. „Die Bedeutung von Kirchen geht weit über die reine Religiosität und Spiritualität hinaus“, sagte Dierks. Mit den Konzerten in den Kirchen würden zahlreiche Menschen erreicht.