Mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen soll das Museum Marta in Herford zu einem sogenannten „Dritten Ort“ für soziale Begegnung und kulturelle Bildung entwickelt werden. Ziel sei es, allen Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur zu eröffnen, teilte das Museum am Freitag mit. Dabei wolle man mit lokalen Partnern aus den Bereichen Bildung, Integration, Soziales, Kunst, Kultur, Design oder Handwerk kooperieren.
Im Marta soll die zweite Etage den Angaben zufolge zum gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamen Spielen, Lernen und Kreativwerden einladen. Hier gebe es bereits das Marta-Atelier, in dem Angebote zum Beispiel für Kita-Gruppen und Schulklassen sowie kreative Workshops stattfinden. Dort solle künftig auch eine öffentliche Bibliothek Raum zum Lesen und Forschen geben. In den Räumen könnten außerdem zum Beispiel Lesepatenschaften und Hausaufgabenhilfe oder interkulturelle Stammtische angesiedelt werden.
Das künftige Nutzungskonzept und die Programmgestaltung sollen laut der Mitteilung mit den örtlichen Partnern und der Bevölkerung entwickelt werden. Dabei werde etwa mit Schulen oder Kindergärten in der direkten Nachbarschaft zusammengearbeitet. In Beteiligungsformaten an öffentlichen Plätzen könnten Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Wünsche bei der Gestaltung der Räume einbringen