Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, Millionen Deutsche waren es nach dem Zweiten Weltkrieg. In einer Gedenkstunde sagt die Bundesfamilienministerin, was man aus der Geschichte für Lehren ziehen könne.
Aus der Geschichte deutscher Vertriebener nach dem Zweiten Weltkrieg lässt sich aus Sicht von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) etwas für die Gegenwart mit Millionen Flüchtlingen lernen. „Wir können auch aus der Lebensleistung der Vertriebenen erkennen, was helfen kann, solches Leid und Unrecht zu überwinden“, sagte Prien bei einer Gedenkstunde für die Opfer von Flucht und Vertreibung in Berlin. Was helfe, sei eine stärkende Gemeinschaft, etwa in Form von Verbänden. Beispielhaft nannte die Ministerin den Frauenverband, der sich 1959 im Bund der Vertriebenen gegründet habe.
