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Minister: Keine konkrete Gefahr für Bayerns Weihnachtsmärkte

Trotz aller Schutzmaßnahmen – hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Dennoch sollten sich die Menschen nicht verrückt machen lassen und die Weihnachtsmärkte besuchen, meint Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

Nach den Worten von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gibt es derzeit keine Hinweise oder Drohungen, dass Anschläge auf Weihnachtsmärkte im Freistaat geplant seien. “Wir sehen keine konkrete Gefahr”, sagte Herrmann dem Bayerischen Rundfunk. Zugleich machte er klar, dass ein gewisses Grundrisiko bleibe. Hundertprozentige Sicherheit für Weihnachtsmärkte gebe es nicht, obwohl die Sicherheitsvorkehrungen immer weiter verbessert worden seien. Gerade bei großen Märkten wie in Nürnberg und München sei viel Polizeipräsenz geplant. Bei kleineren Märkten gebe es etwa Zugangskontrollen oder Beton-Blöcke.

Mit Blick auf mögliche Messerangriffe sagte der Minister, entsprechende Kontrollen und Messerverbotszonen seien veranlasst. Aber man könne freilich nicht gänzlich ausschließen, dass irgendwo jemand mit einem Messer herumlaufe. Herrmann rief die Bevölkerung nicht zuletzt dazu auf, gelassen zu bleiben: Übertriebene Angst sei unangebracht.

Der Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz findet vom 24. November bis 24. Dezember statt. Der traditionsreiche Nürnberger Christkindlesmarkt wird am 28. November feierlich mit dem Prolog des Christkindes eröffnet und dauert bis Heiligabend.