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Max Mannheimer Haus feiert 25-jähriges Bestehen

Mit einer Feierstunde begeht das Max Mannheimer Haus in Dachau am kommenden Sonntag (19. November) seinen 25. Geburtstag. Grußworte sprechen unter anderem Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) und die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, wie aus der Einladung des Max Mannheimer Hauses hervorgeht. Die Feierstunde beginnt um 17 Uhr.

Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion geplant: An ihr nehmen neben Sozialministerin Scharf auch der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle, die Direktorin der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Elke Gryglewski, und der Vorstand der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, Dervis Hizarci, teil.

Das Max Mannheimer Haus wurde 1998 gegründet. Das dort integrierte Studienzentrum sieht sich als außerschulischer Lernort, der vor allem jungen Menschen aus aller Welt eine Auseinandersetzung mit der NS-Zeit ermöglichen möchte. Den Großteil machen Schulklassen aus Bayern, Deutschland und dem benachbarten Ausland aus. Namensgeber ist Max Mannheimer (1920-2016), der die Konzentrationslager in Auschwitz und Dachau überlebt hatte und dann als Zeitzeuge vor Jugendlichen sprach.

Träger der Institution ist die Stiftung Jugendgästehaus Dachau, die vom Freistaat Bayern, der Stadt Dachau und dem Landkreis Dachau unterhalten wird. Seit Gründung wurden mit den pädagogischen Angeboten rund 80.000 junge Menschen erreicht. (00/3755/17.11.2023)