Eine Sondersynode der Lippischen Landeskirche hat in Detmold Reformen für kirchliche Leitungsstrukturen auf den Weg gebracht. Die Sommersynode im Juni soll über Beschlussvorschläge zur konfessionellen Bindung sowie einer Amtszeitverkürzung der Leitungsämter entscheiden, wie die Sondersynode entschied. Beraten wurde auch darüber, langfristig die Zahl der Klassen (Kirchenkreise) zu reduzieren.
Um den begonnenen Transformationsprozess der Landeskirche weiter voranzutreiben, sollen Leitungsämter neu besetzt werden. Die Amtszeit soll allerdings auf sechs Jahre halbiert werden. Bislang wurden der Landessuperintendent und die beiden Kirchenräte jeweils für zwölf Jahre gewählt. Die Sommersynode soll auch darüber entscheiden, ob die konfessionelle Struktur der Ämter in der Kirchenleitung – reformiert und lutherisch – beibehalten, vereinfacht oder aufgelöst werden soll.
