Lippische Sondersynode berät über Besetzung von Spitzenämtern

Die Lippische Landeskirche berät nach dem Ausscheiden von Landessuperintendent Dietmar Arends über ihre künftige Leitungsstruktur. Eine Sondersynode in Detmold soll am 3. März über Ämter und Aufgaben entscheiden.
Lippische Sondersynode berät über Besetzung von Spitzenämtern
Landessuperintendent Dietmar Arends ist verabschiedet worden (Archiv)
epd-bild / Hermann Bredehorst

Eine Sondersynode berät am 3. März in Detmold über eine neue Leitungsstruktur der Lippischen Landeskirche. Ein Strukturausschuss habe in den vergangenen Wochen Vorschläge dazu erarbeitet, erklärte die Lippische Landeskirche in Detmold. Der 63-jährige Landessuperintendent Dietmar Arends wird nach Ablauf seiner zwölfjährigen Amtszeit von der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, aus seinem Amt entpflichtet.

Sondersynode prüft Struktur und Amtszeiten in der Landeskirche

Vakant in der Landeskirche ist derzeit auch das Amt des Theologischen Kirchenrats. Der bisherige Amtshinhaber Thomas Warnke wechselte im Januar als Leiter an das Evangelische Beratungszentrums mit Hauptsitz in Detmold.

Im Strukturausschuss seien vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen unter anderem Aufgaben und Amtszeiten dieser beiden Ämter geprüft worden, hieß es. Eine Wahl könnte dann im November auf der Herbstsynode erfolgen.

Sondersynode blickt auf Zukunft der Lippischen Landeskirche

Arends war im vergangenen Jahr vom Nominierungsausschuss für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen worden. Aus gesundheitlichen Gründen hatte er seine Kandidatur später zurückgezogen. Bis zu einer Neubesetzung übernimmt nach Angaben des Landeskirchenamts der Präses der Lippischen Landessynode, Pfarrer Michael Keil, die Vertretung für die Aufgaben in Lippe. Die Lippische Landeskirche zählt 126.000 Mitglieder und 65 Kirchengemeinden. Sie ist neben der rheinischen und westfälischen Kirche die dritte evangelische Landeskirche auf dem Gebiet Nordrhein-Westfalens. 

👋 Unser Social Media