Der Schauspieler Jan Josef Liefers sieht den Bedeutungsverlust der Kirchen in Deutschland vor allem selbstverschuldet. „Ich bin kein Experte, aber mir scheint, diese Marginalisierung ist ein großenteils hausgemachtes Problem der Kirche“, sagte Liefers dem „Christlichen Medienmagazin pro“: „Ihre Angebote und öffentlichen Wortmeldungen in einer von Krisen bestimmten Zeit wirken oft staatsnah, angepasst oder ausweichend.“
Dagegen stünden Orte in der Welt, wo die Zahl der Christen wachse und auch Sekten Zulauf hätten. „Es gibt also überall ungebrochen die menschliche Sehnsucht nach einem spirituellen Ausgleich in einer hypermaterialistischen Welt, nach innerem Frieden in kriegerischen Zeiten“, sagte der 59-Jährige.
