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Leo XIV. Richtung Türkei abgeflogen

Die erste Auslandsreise des Papstes aus den USA hat es in sich. Leo XIV. besucht die Türkei und den Libanon. Bei seinen Treffen dort geht es um Religion und Politik – und um Krieg und Frieden.

Leo XIV. hat seine erste Auslandsreise als Papst begonnen. Am Donnerstag um 7.58 Uhr startete der Airbus A320 neo der Fluglinie ITA vom römischen Flughafen Fiumicino in Richtung Ankara. Nach der Türkei besucht er den Libanon. In beiden Ländern sind neben Begegnungen mit christlichen Führern und Vertretern anderer Religionen auch Gespräche mit den jeweiligen Spitzen von Staat und Regierung vorgesehen. Er wolle Frieden, Hoffnung und Einheit in die Region bringen, so der Papst vor seiner Reise.

Am Donnerstagmorgen wird Leo XIV. in Ankara vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan empfangen. Erdogan wolle mit dem Papst auch die Lage in Palästina erörtern, teilte ein Sprecher des Präsidenten am Mittwoch mit.

Am Nachmittag reist Leo XIV. nach Istanbul weiter, wo unter anderem im nahe gelegenen Iznik eine Gedenkfeier an das Konzil von Nizäa stattfindet. Bei der Kirchenversammlung wurde vor 1.700 Jahren das bis heute für die Christen gültige Glaubensbekenntnis formuliert.