Der Mitgründer und Leiter der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg, Uwe Müller, ist am Freitag in den Ruhestand verabschiedet worden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) erklärte in einem Gottesdienst in der Gethsemanekirche, die Arbeit Müllers und der Telefonseelsorge sei „von unschätzbaren Wert“. Dabei erinnerte er daran, dass der Sozialpädagoge die Telefonseelsorge 1988 gegen viele Widerstände in Ost-Berlin gegründet habe.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bezeichnete den heute 66-Jährigen als „Rettungsanker“. Mit der Gründung und Leitung der Telefonseelsorge habe Müller einen herausragenden Dienst an der Gesellschaft geleistet und vielen Menschen in Notlagen geholfen.
Zum 1. Januar übernehmen Sabine Marx und Matthias Oliver Schneider die Leitung. Beide bringen laut Diakonie langjährige Erfahrung aus Seelsorge, Beratung und psychosozialer Arbeit mit.