Die Leipziger Buchmesse widmet sich in diesem Jahr der Literatur des Donauraums. Unter dem Motto „Donau - Unter Strom und zwischen Welten“ seien etliche Buchpräsentationen, Gespräche und Debatten geplant, sagte Buchmesse-Direktorin Astrid Böhmisch am Donnerstag in Leipzig. Die Donau entspringt im Schwarzwald und fließt durch insgesamt zehn europäische Länder.
Die Buchmesse findet vom 19. bis 22. März in Leipzig statt. Das sogenannte Fokusthema ist ein neues Angebot des Branchentreffs. Künftig sollen wechselnde thematische Schwerpunkte in das Programm fest integriert werden. Zudem findet auch wieder das „Forum Offene Gesellschaft“ statt. Dort sollen kontroverse gesellschaftliche Fragen lösungsorientiert diskutiert werden.
„Leipzig liest“ mit 2.000 Veranstaltungen
Zentraler Bestandteil der Buchmesse ist erneut „Leipzig liest“. Zu Europas größtem Lesefestival auf dem Messegelände und in der gesamten Stadt sind rund 2.000 Veranstaltungen an mehr als 300 Orten geplant. Zudem findet parallel die „Manga Comic Con“ statt.
Die Leipziger Buchmesse steht 2026 unter dem zentralen Motto „Wo Geschichten uns verbinden“. Es beschreibe, was die Leipziger Buchmesse ausmacht, sagte Böhmisch. Lesen stifte Begegnungen.
Buchmesse: Literatur verbindet
Die Literatur werde als verbindendes Element über Kulturen und Generationen hinweg gefeiert werden, hieß es. Zugesagt haben unter anderem die Autoren Sebastian Fitzek und Marc Uwe Kling, die Feministin Alice Schwarzer und der Comedian Lutz van der Horst.
2025 zählte die Leipziger Buchmesse rund 296.000 Gäste. 2.040 Ausstellerinnen und Aussteller aus 45 Ländern präsentierten sich.
