Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft mit 71,5 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen in den kommenden fünf Jahren Studienplätze in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Erziehung gesichert werden, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag hervorgeht.
Die Finanzierungsvereinbarung für die Jahre 2026 bis 2030 kompensiert demnach angekündigte Kürzungen der kirchlichen Träger. Damit leiste die Vereinbarung einen substanziellen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs, heißt es in der Antwort.
Im Koalitionsvertrag werde die „Gewinnung von Fachkräften für die Sozial- und Gesundheitsberufe“ als dringlich erachtet. Um dem Mangel entgegenzuwirken, schafft das Land darüber hinaus mit dem „Transformationsprogramm Soziale Arbeit“ insgesamt 400 neue Studienplätze. Davon entfallen 280 auf staatliche Hochschulen und 120 auf nichtstaatliche Einrichtungen. (3066/27.11.2025)