Die Kulturstiftung der Länder fördert das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig im Rahmen des Programms „Prisma“ für Teilhabe und Inklusion. Erste Schritte zur partizipativen Erweiterung der Dauerausstellung zur jüngeren Stadtgeschichte im Alten Rathaus seien für 2026 und 2027 vorgesehen, teilte das Museum am Mittwoch in Leipzig mit. Im Dialog mit der Stadtgesellschaft sollen Lücken ermittelt und bisher fehlende Perspektiven ergänzt werden.
„Prisma“ steht für partizipativ, resilient, inklusiv, solidarisch, multiperspektivisch und agil. An dem Programm der Kulturstiftung nehmen derzeit bundesweit 13 Museen teil. Über einen Zeitraum von 15 Monaten durchlaufen sie ein Programm aus Formaten wie Werkstätten, individuelle Beratungen und einer Konferenzreihe. Das Programm wurde im Juli 2024 vom Stiftungsrat der Kulturstiftung der Länder mit bis zu 500.000 Euro jährlich und einer Laufzeit von fünf Jahren bewilligt.
Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig setzt nach eigenen Angaben auf eine lebendige Vermittlung, kritische Multiperspektivität und Einbettung in die Stadtgesellschaft. Zum Museum gehören unter anderem das Alte Rathaus, das Schillerhaus, das Capa-Haus und das Völkerschlachtdenkmal.