Die Kunsthalle Recklinghausen ehrt die Künstlerin Mona Schulzek mit dem diesjährigen Kunstpreis „junger westen“. Am Samstag werde Schulzek der erstmals mit 20.000 Euro dotierte kommunale Kunstpreis zur Eröffnung einer Kunstausstellung überreicht, kündigte die Kunsthalle am Dienstag an. Schulzek stellt gemeinsam mit weiteren 22 Künstlerinnen und Künstlern aus. Die Veranstaltung beginnt mit einer Performance von Eliza Ballesteros.
Weitere Arbeiten der Preisträgerschau, die bis 11. Februar zu sehen sein wird, stammen von Noémi Barbaglia, Rebekka Benzenberg, Marta Dyachenko, Fabian Friese, Gerrit Frohne-Brinkmann, Isabella Fürnkäs, marc norbert hörler, Lucia Kempkes, Ju Young Kim, Maria Clara Kulemeyer, Julia Miorin, Esper Postma, Moritz Riesenbeck, Miriam Schmitz, Tatjana Stürmer, caner teker, Tatjana Vall, Emil Walde, Denise Werth und Karla Zipfel.
Der Kunstpreis „junger westen“ ist nach Angaben der Kunsthalle Recklinghausen die älteste kommunale Auszeichnung für Kunst nach 1945 in Deutschland. 1948 von der Stadt Recklinghausen gestiftet, wird er seit 1956 alle zwei Jahre in wechselnden Kategorien öffentlich ausgeschrieben, in diesem Jahr in der Sparte Skulptur, Plastik und Installation. Er erinnert an die 1948 in Recklinghausen gegründete Künstlergruppe „junger westen“.
Mona Schulzek wurde 1992 in Moers geboren und schloss in diesem Jahr ihr Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf mit Meister- und Akademiebrief bei Gregor Schneider ab. Zuvor hatte sie bis 2017 Fotografie an der ecosign-Akademie für Gestaltung studiert.