Artikel teilen:

Kunstmuseum Gelsenkirchen widmet Rolf Glasmeier eine Retrospektive

Zum 80. Geburtstag des Künstlers Rolf Glasmeier präsentiert das Kunstmuseum Gelsenkirchen seit Sonntag eine Retrospektive mit Installationen und Bildern. Die Schau unter dem Titel „Rolf Glasmeier: Frieden im Kopf“ gibt dem Museum zufolge bis zum 8. März 2026 einen Überblick über sein Werk, in dem er Kunst und Alltag verknüpft. Vor allem Glasmeiers interaktive Reliefbilder und -objekte der 1960er-Jahre stünden im Fokus. Damit habe der 2003 gestorbene Künstler einen Beitrag zu Op Art und zur Kinetischen Kunst geleistet.

Seine interaktive Plastiken bezögen Publikum in den schöpferischen Prozess ein und seien mit der Industrie- und Bergbauregion Ruhr verwoben. Glasmeier habe später auch die gesamte materielle Umwelt in sein Werk integriert, inklusive Abfälle der Konsumgesellschaft. Auch seine grafischen und fotografischen Arbeiten sind demnach Teil der Schau, ebenso wie sein Engagement innerhalb lokaler und europäischer Kunst-Netzwerke.

Rolf Glasmeier wurde 1945 in Pewsum bei Emden geboren. Er absolvierte in den frühen 1960er-Jahren eine Ausbildung als Schriftsetzer in Gelsenkirchen und ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Ulm unter Otl Aicher.