Die Kunstsammlungen Chemnitz widmen sich angesichts globaler Krisen der Frage nach einem gerechten und nachhaltigen Zusammenleben. Dazu eröffnet am 11. April am Theaterplatz die Ausstellung „Utopia. Recht auf Hoffnung“ mit zeitgenössischer Kunst, wie die Kunstsammlungen Chemnitz am Freitag zur Präsentation ihres Jahresprogramms mitteilten.
Mit „Spuren der Nähe. Käthe Kollwitz und zeitgenössische Fotografie“ sollen ab 7. Mai Themen wie Verlust, Krieg, Trauer und Geschlechterrollen behandelt werden. Ab 3. Oktober ist die Ausstellung „Mythos“ zu sehen, die sich mit Heldenfiguren der Vergangenheit und Gegenwart befasst.
Im Museum Gunzenhauser dreht sich den Angaben zufolge ganzjährig alles um das Thema Essen. Ab 7. März widmet sich eine dreiteilige Ausstellungsreihe mit dem Titel „Mahlzeit!“ dem Essen und Trinken als kultureller, sozialer und identitätsstiftender Handlung.
Im Schloßbergmuseum gibt es ab 29. März unter anderem die Ausstellung „Ganz rein! Jüdische Ritualbäder“ zu sehen. Sie zeige Fotografien von Peter Seidel, die eine neue Perspektive auf jüdische Kultur und religiöse Praxis eröffnen. Die Kunstsammlungen Chemnitz zählten im vergangenen Jahr als europäische Kulturhauptstadt 2025 insgesamt rund 253.000 Besuche in ihren sechs Häusern.