Künftiger Chefdirigent will Nahbarkeit vermitteln

Der künftige Chefdirigent des Brandenburgischen Staatsorchesters, Felix Mildenberger, will mit seinen Musikerinnen und Musikern Nahbarkeit und Offenheit vermitteln. Damit könne „gerade in Zeiten globaler Unsicherheit Identifikation, Verlässlichkeit und Teilhabe“ ermöglicht werden, betonte der 35-Jährige bei seiner Vorstellung am Donnerstag in Potsdam. Besonders am Herzen lägen ihm neben der künstlerischen Exzellenz die Musikvermittlung und die Jugendarbeit.

Der Dirigent wurde aus rund 120 Bewerbungen ausgewählt und soll sein Amt als Generalmusikdirektor in Frankfurt an der Oder zum August 2026 antreten. Er folgt auf den 72-jährigen derzeitigen Chefdirigenten Jörg-Peter Weigle.

Felix Mildenberger hat Orchesterleitung in Freiburg und Wien studiert. Seit einigen Jahren arbeitet er mit Spitzenorchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und dem Konzerthausorchester Berlin zusammen. Seit 2021 ist er Erster Gastdirigent der Filarmonica Teatro Regio di Torino in Italien. Vom Deutschen Musikrat wurde Mildenberger 2021 in die Künstlerliste „Maestros von Morgen“ aufgenommen. Der Vertrag mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt wurde am 15. Juli unterzeichnet.

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