Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung schreibt wieder den auf fünf Jahre angelegten Alfried Krupp-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler aus. Die Auszeichnung ist mit 1,1 Millionen Euro dotiert und beinhaltet eine Pauschale in Höhe von 150.000 Euro für indirekte Kosten der Universität der Preisträgerin oder des Preisträgers, wie die Stiftung am Dienstag in Essen mitteilte. Die Förderung solle ermöglichen, sich ein „optimales Arbeitsumfeld“ zu schaffen und die wissenschaftliche Arbeit voranzutreiben. Kandidatinnen und Kandidaten dürfen den Angaben zufolge nicht älter als 38 Jahre sein. Bewerbungsschluss ist der 6. März 2026.
Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt den Förderpreis den Angaben zufolge seit 1986 jährlich. Seit 1968 fördere die Stiftung Projekte in Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport. Als größte Aktionärin der thyssenkrupp AG verwende sie die ihr aus ihrer Unternehmensbeteiligung zufließenden Erträge ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, hieß es. Die Stiftung ist nach Alfried Felix Alwyn Krupp von Bohlen und Halbach (1907-1967) benannt. Der Ingenieur war der letzte persönliche Alleininhaber der Firma Krupp und hatte kurz vor seinem Tod die Gründung der Stiftung mit seinem gesamten Vermögen verfügt.