Kosenamen wecken gemischte Gefühle – Die meisten hören auf “Schatz”

Am 14. Februar ist Valentinstag: Gelegenheit, dem Partner oder der Partnerin eine Freude zu machen. Die Liebe kann - nicht nur zu diesem Anlass - viele Namen haben. Allerdings kommen nicht alle gut an.

Klassische Spitznamen in Beziehungen sind offenbar besonders beliebt: Ein Drittel der Menschen in Deutschland nutzt Klassiker wie "Schatz", "Schatzi" oder "Liebling", wie eine YouGov-Umfrage für die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag zeigt. 16 Prozent haben demnach Insider-Namen füreinander, die nur das Paar selbst versteht. Gleich darauf folgen tierbezogene Bezeichnungen wie "Maus", "Bär" oder "Hasi" (15 Prozent); 12 Prozent verniedlichen den Vornamen von Partner oder Partnerin.

Die Jüngeren sind offenbar besonders kreativ: Unter den Befragten zwischen 25 und 34 Jahren gibt ein Viertel an, Insider-Kosenamen zu gebrauchen. In der ältesten Gruppe (55 plus) nutzt dagegen ein gutes Fünftel "grundsätzlich keine Spitznamen" (22 Prozent).

Die meisten Befragten sehen das Thema offenbar mit gemischten Gefühlen: 33 Prozent antworteten mit "teils, teils" auf die Frage, wie sie zu Spitznamen in Beziehungen stehen. Weitere 33 Prozent sehen sie "eher positiv", 20 Prozent "sehr positiv". Auch hier zeigen sich Unterschiede zwischen den Generationen: Während Gen Z und Millennials liebevolle Nicknames zu 36 Prozent "eher positiv" bewerten, nehmen Boomer (43 Prozent) und die Post-War-Generation (45 Prozent) sie eher "teils, teils wahr".

Am wenigsten beliebt sind demnach übermäßig sexualisierte Spitznamen: "Sexbombe" möchten 68 Prozent nicht hören. Den Partner "Mami" beziehungsweise "Papi" zu nennen, ist dagegen nur für 46 Prozent ein No-Go. 52 Prozent lehnen kitschige Kosenamen ("Zuckerschnute", "Knuddelbärchen") ab, 66 Prozent auch "Alte" beziehungsweise "Alter". Eher altmodische Spitznamen wie "Herzblatt" oder "Liebchen" scheinen dagegen nicht völlig unbeliebt zu sein: Für 31 Prozent gehen sie gar nicht. - Online befragt wurden laut Angaben 2.035 Personen ab 18 Jahren; die Ergebnisse sind repräsentativ.

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