Artikel teilen:

Konsum und Kaufdruck ärgern mehr als jeden Dritten zu Weihnachten

Plätzchen backen, Weihnachtsmärkte besuchen, Zeit mit den Liebsten verbringen – So stellen sich wohl die meisten die ideale Adventszeit vor. Die Realität sieht oft anders aus, wie eine Umfrage zeigt.

Mehr als jeder dritte Deutsche (34 Prozent) ärgert sich an den Weihnachtsfeiertagen über zu viel Konsum und Kaufdruck. Das zeigt eine am Sonntag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Portals Web.de. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) der 5.000 Befragten gab an, sich rund um die Weihnachtsfeiertage über nichts zu ärgern.

Auf Platz zwei der größten Weihnachtsärgernisse landete Stress bei den Vorbereitungen: Rund jeder Vierte (26 Prozent) fühlt sich dadurch belastet. Weitere 22 Prozent beklagten, dass sie kaum Zeit für Ruhe fänden. Zu hohe Erwartungen an das Fest nerven mehr als jeden Fünften (21 Prozent).

Auffällig sind die Unterschiede zwischen den Generationen: Während fast jeder Vierte (24 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen von politischen Diskussionen rund ums Fest genervt ist, sind es bei den über 50-Jährigen nur 10 Prozent. Umgekehrt ärgern sich ältere Menschen deutlich häufiger über zu hohe Erwartungen an das Fest.

Menschen mit Kindern im Haushalt sind laut Umfrage besonders gestresst: 34 Prozent fühlen sich durch die Vorbereitungen belastet und 29 Prozent finden keine Zeit für Ruhe – bei Kinderlosen sind es nur 24 beziehungsweise 20 Prozent.