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Kommunen kooperieren zur Sicherheit auf Weihnachtsmärkten

Die Bürgerinnen und Bürger in Hessen sollen nach den Worten von Landesinnenminister Roman Poseck (CDU) die Weihnachtsmärkte „unbeschwert besuchen können“. „Erhöhte Polizeipräsenz, verstärkte Kontrollen und andere Maßnahmen wie Absperrungen und die Durchsetzung des Waffengesetzes tragen zu einem Mehr an Sicherheit bei“, sagte Poseck in Wiesbaden dem Evangelischen Pressedienst (epd). Auf eine konkrete Gefährdung für Weihnachtsmärkte lägen keine Erkenntnisse vor.

Grundsätzlich sei die Sicherheit von Weihnachtsmärkten Sache der jeweiligen Veranstalter, erklärte der Innenminister. Poseck äußerte sich zufrieden darüber, dass 25 hessische Kommunen in fünf Zusammenschlüssen sich an dem Förderprogramm des Landes zur Sicherheit bei Veranstaltungen beteiligten. Das im vergangenen April gestartete Programm umfasse eine Million Euro, bei Bedarf 1,5 Millionen Euro. Mit dem Geld könnten etwa Sperren angeschafft werden, die von mehreren Kommunen abwechselnd genutzt werden können.

Die Kommunen kämpfen mit gestiegenen Kosten für Sicherheitsmaßnahmen. Für den Frankfurter Weihnachtsmarkt etwa seien die Kosten zwischen 2018 und 2025 um etwa 300 Prozent gestiegen, teilte die Frankfurter „Tourismus+Congress GmbH“ dem epd mit. Eine Erhöhung der Standmiete habe es in den vergangenen Jahren aber nicht gegeben. Die Zahl der Stände sei „seit vielen Jahren stabil“ und in den vergangenen Jahren durch eine räumliche Erweiterung auf mittlerweile 236 Stände gestiegen.