Das Kölner Designmuseum MAKK zeigt Werke aus der Sammlung des Stifters Richard G. Winkler. Unter der Überschrift „…für den geistigen Gebrauch“ sind von Donnerstag an Arbeiten etwa von Max Bill, Richard Paul Lohse und Verena Loewensberg zu sehen, wie die Stadt als Trägerin des Museums für Angewandte Kunst am Montag mitteilte. Wegbereiter des Konstruktivismus aus der Russischen Avantgarde wie die Brüder Georgi und Vladimir Stenberg, Bauhaus-Schüler wie Karl Hermann Haupt oder der Lichtkünstler wie Adolf Luther rundeten den bis zum 16. März angelegten Rundgang ab, hieß es.
Anlass der Schau ist der 90. Geburtstag des Sammlers Winkler. Seine Sammlung zähle zu den richtungsweisenden Einzelstiftungen in der Geschichte des MAKK, hieß es. Winkler habe bereits in den 1970er Jahren begonnen, herausragende Bildwerke zu sammeln. Sein besonderes Interesse habe Gemälden und Objekten gegolten, denen ein konstruktiv-konkreter künstlerischer Ansatz gemeinsam ist. Der Titel der Ausstellung „…für den geistigen Gebrauch“ beziehe sich auf die Ausstellung „Zürcher Konkrete Kunst“ im Jahr 1949, zu der der Künstler Max Bill das Ziel dieser Kunstrichtung erläuterte. Es galt, „Gegenstände für den geistigen Gebrauch zu schaffen“.