Klimaaktivistin Luisa Neubauer fordert mehr Einsatz der Kirche

Christentum und Klimaschutz
Klimaaktivistin Luisa Neubauer fordert mehr Einsatz der Kirche
Luisa Neubaur vor dem Brandenburger Tor in Berlin - Rolf Zöllner / epd
Hamburg/Köln. Zum Einsatz für Klimagerechtigkeit ruft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Kirchen  auf. „Es sind Institution mit einer großen Tragweite, die diese Stimmen nutzen müssen“, sagte Neubauer im Kölner Bistumssender Domradio.de. Über Kapitalanlagen an Kohle, Öl und Gas profitierten viele Kirchen und kirchliche Institutionen jedoch immer noch „von der anhaltenden Ausbeutung der Erde und der anhaltenden Klimakrise“, kritisierte sie. Dennoch gebe es immer mehr Kirchen, die sich im Kampf für Klimagerechtigkeit zusammenschließen, erklärte die Aktivistin. „Nicht zu guter Letzt sollten im besten Falle die Kirchen in diesem Land auch der Ort sein, wo Menschen Kraft und Hoffnung schöpfen können, sich dann der Klimakrise entgegenzustellen“, sagte die 25-jährige alte Hamburgerin, die in ihrer Jugend in einer Kirchengemeinde aktiv war.

Wunderwerk Erde

Durch das Ziel, das „Wunderwerk Erde in all seinen Reichtümern“ zu schützen, seien Christentum und Klimaschutz sehr aneinander geknüpft, sagte Neubauer. Jedoch werde der Weg vom Christentum zum Klimaschutz nicht immer zwangsläufig eingeschlagen: „Nicht zuletzt die großen christlichen Parteien in diesem Land haben bewiesen, wie phänomenal weit das auseinanderliegen kann.“ (epd)
Timo.TeggatzT
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Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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