Hamburg/Köln. Zum Einsatz für Klimagerechtigkeit ruft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer die Kirchen auf. „Es sind Institution mit einer großen Tragweite, die diese Stimmen nutzen müssen“, sagte Neubauer im Kölner Bistumssender Domradio.de. Über Kapitalanlagen an Kohle, Öl und Gas profitierten viele Kirchen und kirchliche Institutionen jedoch immer noch „von der anhaltenden Ausbeutung der Erde und der anhaltenden Klimakrise“, kritisierte sie.
Dennoch gebe es immer mehr Kirchen, die sich im Kampf für Klimagerechtigkeit zusammenschließen, erklärte die Aktivistin. „Nicht zu guter Letzt sollten im besten Falle die Kirchen in diesem Land auch der Ort sein, wo Menschen Kraft und Hoffnung schöpfen können, sich dann der Klimakrise entgegenzustellen“, sagte die 25-jährige alte Hamburgerin, die in ihrer Jugend in einer Kirchengemeinde aktiv war.

