Mit einem Konzert des Emmet Cohen Trios in der Duisburger Mercatorhalle ist am Freitagabend das Klavier-Festival Ruhr eröffnet worden. Bis zum 16. Juli stehen mehr als 60 Konzerte in 17 Städten auf dem Programm. Neben international bekannten Pianistinnen und Pianisten wie Hélène Grimaud oder Evgeny Kissin präsentiert das Festival in der Reihe „Youngsters“ auch junge Nachwuchstalente.
In der Kulturkirche Heilig Kreuz in Gelsenkirchen-Ückendorf startet das neue Format „Klavier und Elektronik“. Acht Konzerte sind in der Reihe „Jazz Piano“ in Duisburg, Essen und Oberhausen zu erleben. Zum Festival-Abschluss am 16. Juli würdigten Jason Moran und die hr-Bigband Duke Ellington zu dessen 125. Geburtstag, hieß es.
NRW-Kulturministerin Ina Brandes (CDU) lobte das Klavier-Festival Ruhr bei der Eröffnung als „herausragendes Ereignis im Kulturkalender des Ruhrgebiets, Nordrhein-Westfalens und weit darüber hinaus“. Die Veranstaltungsreihe stehe nicht nur für „Musik auf internationalem Spitzenniveau“, sondern auch für kulturelle Bildung und gesellschaftliche Verantwortung. Brandes verwies auf das Education-Programm für Schülerinnen und Schüler in Duisburg und Bochum: „So machen wir dem Publikum von morgen Lust auf Kunst und Kultur.“