Ihre Bau-, Finanz- und Personalangelegenheiten geben die Pfarrerinnen und Pfarrer von fünf evangelischen Gemeinden in Fürth ab 1. Dezember an zwei Geschäftsführer ab. Wie das Dekanat am Mittwoch mitteilte, werden Christine Popp und Uwe Müller als Geschäftsführer erstmals in der evangelischen bayerischen Landeskirche solche Angelegenheiten übernehmen. Das Projekt schreibe „ein neues Kapitel in der Verwaltungsgeschichte der bayerischen Landeskirche“, heißt es in der Mitteilung. Die Leitung der Kirchengemeinden werde damit auf eine neue Basis gestellt.
Christine Popp ist gelernte Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen und wird 25 Wochenstunden tätig sein. Ihr Kollege Müller, Diplom-Betriebswirt, arbeitet 20 Stunden pro Woche für die Gemeinden, hieß es. Mit der neuen Regelung bekämen die Pfarrerinnen und Pfarrer mehr Zeit für ihre Kernaufgaben bekommen, hofft man von der neuen Regelung. Zugleich bleibe die Gesamtverantwortung in Händen der Seelsorger.
Popp und Müller werden als kirchengemeindliche Geschäftsführungen in einem Gottesdienst am Freitag, 15. Dezember (19 Uhr) in der Heilig-Geist-Kirche in Fürth in ihr neues Amt eingeführt. (00/3911/29.11.2023)