Kirchengemeinde richtet Gedenkort für Corona-Tote ein

St. Andreas
Kirchengemeinde richtet Gedenkort für Corona-Tote ein
Pixabay
Hamburg. Mit einer Gedenktafel möchte die Hamburger Kirchengemeinde St. Andreas Angehörigen von Corona-Verstorbenen ermöglichen, öffentlich zu trauern. Auf der Tafel in der Offenen Kapelle auf dem Kirchplatz können sie den Namen ihres Angehörigen eintragen lassen, teilt die Gemeinde in Harvestehude mit. Mit einer Gedenkfeier in der Kirche oder vor der Offenen Kapelle will die Kirchengemeinde diesen Schritt jeweils begleiten. Ein erster Name sei bereits auf der Tafel genannt. Weil die Corona-Pandemie weiter andauert, werden Angehörige immer wieder an ihren Verlust erinnert, hieß es weiter. Zugleich sei vom Sterben wenig die Rede. Die neue Gedenktafel soll ein Beitrag sein, den „Tod ins Leben, in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagte Pastor Kord Schoeler.

Seit Beginn der Pandemie aktiv

Die Offene Kapelle vor der St. Andreas-Kirche bietet bereits seit Beginn der Pandemie rund um die Uhr die Möglichkeit, innezuhalten, eine Kerze zu entzünden oder ein Gebet zu hinterlassen. Jetzt soll sie auch ein Ort des Gedenkens werden. (epd)
Timo.TeggatzT
Ein Beitrag von:

Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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