Der Weltkirchenrat und andere ökumenische Bünde haben den Angriff der USA und Israels auf den Iran als Gefahr für den Frieden in der Region und der Welt verurteilt. Die brutale Logik des Krieges sei abzulehnen und das Geschenk des Friedens zu suchen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf veröffentlichte. Die Erklärung betont, dass Christen keine göttliche Erlaubnis zum Töten, Zerstören, Vertreiben oder Besetzen anerkennen. Krieg sei „mit Gottes Wesen und seinem Willen für die Menschheit unvereinbar“.
Die Bünde kritisierten die Verletzungen des humanitären Völkerrechts in dem Konflikt. Die Kriegsparteien müssten aus moralischer und rechtlicher Verpflichtung heraus Zivilisten vor Schaden schützen. Die Erklärung weist darauf hin, dass der Konflikt Leben und Wohlergehen von Menschen, Gemeinschaften und Gesellschaften in der gesamten Region schädige. Auch Kirchen und christliche Gemeinschaften seien mit Gefahren konfrontiert. Die gemeinsamen Angriffe Israels und der USA auf den Iran seien nach Völkerrecht eindeutig illegal.
